Heinz Heinrich Rohde
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Mein musikalischer Werdegang

Den Beginn meiner Entwicklung zum Gesangssolisten verdanke ich eher einem Zufall, als ein guter Freund mir vor etlichen Jahren zum Geburtstag ein Couplet von Otto Reutter schenkte mit dem Hinweis, dass ich dieses Lied doch gelegentlich bei Familienfesten einmal zum Besten geben könnte. Bei Otto Reutter wären Musik und Humor so herrlich miteinander verwoben.

 

 

"Der Überzieher" kam hervorragend an, zunächst noch  auf der Geige begleitet von meiner kleinen Tochter. Neugierig geworden, besorgte ich mir weitere Reutter-Couplets, von denen mir besonders "Der Blusenkauf" und vor allem "Nehm'n Sie'n Alten" besonders gut gefielen.

So dauerte es nicht lange, bis ich regelmäßig gefragt wurde: "Singst du wieder was?", wenn ich zu Geburtstagen und ähnlichen Anlässen eingeladen wurde. Die Palette meines Repertoires erweiterte sich schnell. Alte Schlager reizten mich ebenfalls. "O Donna Clara" wurde schnell zu einer meiner Lieblinge. Ich versuchte mich an Chansons. Auch Georg Kreislers Lieder zogen mich an. So entstand langsam ein mehr als abendfüllendes Repertoire, mit dem ich bei mittlerweile  diversen Auftritten ein dankbares Publikum erfreuen konnte. Mein erstes Solo-Konzert im November 2010 brachte mir die freudige Gewissheit, dass ich zusammen mit meiner Pianistin mein Publikum auch über zwei Stunden sehr gut unterhalten kann. Ich durfte noch drei Zugaben singen.

Musikalisch voran brachte mich dabei vor allem der kontinuierliche Gesangsunterricht  bei Herrn Norbert Schüßler von der Staatsoper Hamburg. Um Otto-Reutter-Couplets, Schlager und Chansons  stimmig interpretieren zu können, muss eben auch die Stimme belastbar und modulierfähig sein. Wenn das gelingt, ist es schwer zu sagen, wer mehr Spaß an der Darbietung hat, der Sänger oder das Publikum.

Die Zusammenarbeit mit Norbert Schüßler brachte es dann mit sich, dass ich mich auch im Bereich des klassischen Gesangs entwickelte, so dass ich auch gerne Lieder von Schumann, Schubert, Mozart, Loewe und anderen Komponisten singe. 

So richtig zu Hause fühle ich mich aber beim humorvollen Gesang, bei dem mein komödiantisches Talent  so richtig zum Tragen kommt .

Einen großen Schritt vorwärts brachten mich die Proben und Konzerte des Gesangstrios  Viererlei, das ich zusammen mit Norbert Schüßler und der Mezzosopranistin Erika Heidemann im Jahre 2007 gründete. Begleitet von der lettischen Pianistin Svetlana Bisjakova boten wir unserem Publikum über viele Jahre einen bunten Reigen aus Oper, Operette, Musical, aber auch alten Schlagern, Otto-Reutter-Couplets und frechen Chansons. Da versteht es sich von selbst, dass ich mich vor allem im zweiten Teil wohlfühlte.

Im Jahre 2010 begann ich dann, neben den Auftritten mit Viererlei auch Solokonzerte zu geben. Dabei stellte ich fest, dass mein eigenes Repertoire sich doch mehr in Richtung freche, humorvolle, skurrile, makabre  Schlager, Lieder und Chansons (Reutter, Hollaender, Kreisler) entwickelte. Die Liebe zu diesem Genre und der sich einstellende Erfolg führten dann dazu, die Mitarbeit bei Viererlei stark zu einzuschränken. Erika Heidemann und ich treten aber zusammen mit unserer Viererlei-Pianistin Svetlana Bisjakova als "Die Drei von Viererlei" weiterhin gemeinsam auf, jedoch mit verändertem Schwerpunkt auf Schlager, Lieder und Chansons.

Ansonsten singe ich mit viel Freude und Gewinn im St. Barbara Chor Geesthacht unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Wolgang Hochstein. Neuerdings habe ich auch die Geesthachter Kantorei St. Petri unter der Leitung von Herrn Jörn Kuschnereit für mich entdeckt. Hier genieße ich, dass Musik nicht nur Vergnügen macht, wenn man allein auf der Bühne steht ......

 

Stand: Mai 2017

letztes Update:28. Juni 2018